Wussten Sie dass, …?

... selbst kleine Lichter den Schlaf stören können, z.B. eines Weckers oder Handys?

Wenn möglich, sollte man alle Lichtquellen ausschalten oder eine Schlafmaske tragen.

… rund zwölf Prozent der Menschen nur in Schwarz/Weiß träumen?

Vermutet wird, dass das Aufwachsen mit schwarz/weiß-Fernsehapparaten eine Rolle spielt. Ob unsere Kinder dann wohl in 4D-Qualität träumen?

… ein aktiver Tag eine ruhige Nacht beschert?

 Bewegung und Aktivität am Tag erhöhen die Sauerstoffaufnahme und verbessern den Stressabbau. Beides kann einen erholsamen Schlaf unterstützen. Wenn keine Zeit für Sport bleibt, achten Sie im Alltag auf gezielte Bewegung.

… Schlafmangel zu einem Zustand ähnlich dem Alkoholrausch führt?

17 Stunden Schlafentzug sollen in etwa 0,5 Promille Alkohol im Blut entsprechen, bei einem Schlafdefizit von 24 Stunden wirkt sich das wie ein Promille Alkohol im Blut aus. Auch das Risiko für Verkehrs- und Arbeitsunfälle steigt.

… chronisch Schlaflose ein etwa zweifach erhöhtes Risiko haben, in den nächsten fünf Jahren an einer Depression zu erkranken?

Mit einer frühzeitigen therapeutischen Behandlung der Schlaflosigkeit könnte man demnach Depressionen oft vermeiden.

… fast ein Viertel aller Autounfälle mit Todesfolge auf den berüchtigten “Sekundenschlaf” zurückzuführen ist?

Ursachen sind zu wenig Schlaf oder ein Schlafdefizit über Tage oder Wochen, aber auch das Fahren zu Zeiten, in denen man normalerweise schläft.

… Alkohol zwar müde macht, doch die Qualität des Schlafs entscheidend beeinträchtigt?

Abendlicher Alkoholgenuss führt zu Unruhe in der zweiten Nachthälfte, reduziert die REM-Schlafphasen und behindert in höheren Dosen die Atmung.

… Schlafmangel als Risikofaktor für Übergewicht gilt?

Müdigkeit weckt laut einer Studie nicht nur den Appetit auf ungesundes Junk-Food und Süßigkeiten, sondern lässt uns auch insgesamt mehr essen. Gründe werden in Störungen des Hormonhaushaltes und Stoffwechsels vermutet.  

… guter Schlaf schlau macht?

Im Schlaf speichert unser Gehirn neu Gelerntes,  verknüpft es mit Bestehendem und prüft sogar kreative Lösungsmöglichkeiten. Der Erfolg hängt dabei wesentlich von der Dauer des Schlafs ab.

… wir pro Nacht im Durchschnitt etwa 28-mal aufwachen?

In der Regel merken wir das jedoch nicht, da unser Gehirn Wachsequenzen unter 3 Minuten nicht speichern kann.